Aktionstag für Sozialberatung am 20.5.2008
Mitmachen beim Aktionstag für Sozialberatung in NRW am 20. Mai 2008
Arbeitslosenzentren und -beratungsstellen aus NRW rufen landesweit zur Teilnahme an einem Aktionstag gegen die Streichung der Finanzierung von unabhängigen Sozialberatungsstellen auf.
Am Dienstag, dem 20. Mai, 2008 findet die Beratung für Arbeitslose, BezieherInnen von Sozialleistungen und Menschen mit geringem Einkommen vor örtlichen ARGEn, Rathäusern oder auf Marktplätzen statt.
BeraterInnen werden an diesem Tag im Freien beraten, um auf die katastrophale Lage der Sozialberatung in NRW aufmerksam zu machen. Ratsuchende sollen sich solidarisch erklären und erhalten Gelegenheit ihre Beratungsstelle zu unterstützen.
Aktionstag in Herford:
Vor der Arbeitslosenberatungsstelle/ dem Arbeitslosenzentrum, Münsterkirchplatz 7, 32052 Herford
10-13h sozialpolitisches "Straßen-Café" mit Informationen, Diskussionen, Beratung und mehr...
Anhörung am 13.2.2008 im Landtag NRW zum geplanten Förderstopp der Arbeitslosenberatungsstellen und Arbeitslosenzentren in NRW

- Will Mittel für Arbeitslosenzentren in NRW streichen: Minister für Arbeit und Soziales, Laumann (CDU)
Am 13.2.2008 fand auf Antrag der SPD-Landtagsfraktion eine Anhörung im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales zur Perspektive der unabhängigen Arbeitslosenberatungsstellen und Arbeitslosenzentren statt.
Das vollständige Protokoll der Ausschusssitzung finden Sie hier.
SPD und Bündnis 90/ Die Grünen fordern von Arbeitsminister Laumann (CDU) die Rücknahme seiner Entscheidung und die Weiterförderung der Einrichtungen. Minister Laumann meint, dass das SGB II eindeutig klärt, dass Kommunen und ARGEN (bzw. die Optierenden Kommunen) für die Förderung zuständig seien. SPD und Grüne halten dagegen: Der Verweis auf die Kommunen bleibt ohne Folge, da zu erwarten ist, dass wegen fehlender kommunaler Mittel eine Förderung ausbleibt. Bis auf die Stadt Bochum hat keine weitere Kommune in NRW erklärt, die Förderung in eigener Zuständigkeit fortzusetzen.
Die Förderung endet zum 30.9.2008.
Im Kreis Herford ermöglicht eine Spende der Sparkasse den Betrieb des Arbeitslosenzentrums und der Beratungsstelle bis zum 31.12.2008. Der Antrag von Maßarbeit e.V. an den Kreistag Herford war am 14.12.2007 abgelehnt worden. Ab dem 1.1.2009 droht damit droht die Schließung des Arbeitslosenzentrums in Herford nach 27 Jahren des Bestehens. Ob es zu neuen vertraglichen Regelungen mit dem Kreis Herford und der ARGE kommen wird, kann trotz einer Vielzahl an Gesprächen mit den Verwaltungsspitzen und der Fraktionen der im Kreistag vertretenen politischen Parteien noch nicht gesagt. Konkrete Verhandlungen gibt es zur Zeit noch nicht.
Die Ausschusssitzung und die Eingaben der Sachverständigen (u.a. Prof. Dr. Utz Krahmer (FH Düsseldorf), Dr. Jürgen Brand (Präsident des Landessozialgerichts NRW), Marianne Eicker-Bix (GIB), VertreterInnen der Arbeitslosenzentren Mönchengladbach, Herne, Moers und Herford sowie der ARGEn und Kommunen) ist hier dokumentiert.
Eine Vielzahl an Zuschriften an den Ausschuss verdeutlichen die große Solidarität mit den seit über 20 Jahren vom Land geförderten Einrichtungen. Die Stellungnahmen finden Sie hier.
Im der Zeitschrift Landtag intern wurde die Ausschusssitzung in einem kurzen Artikel zusammengefasst. Den Artikel finden Sie hier.
Keine Hinweise zur Ortsabwesenheit und Erreichbarkeit in der Eingliederungsvereinbarung
Es ist nicht zulässig, Regelungen zu Meldepflichten und Ortsabwesenheiten in der Eingliederungsvereinbarung festzulegen und Verstöße gegen diese Festlegungen nach § 31 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 b zu sanktionieren. Das ist die offzielle Haltung der Bundesagentur für Arbeit (BA), veröffentlicht in der Wissensdatenbank der BA. Den Eintrag finden Sie hier.
Tariffähigkeit der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit
Arbeitsgerichte in Deutschland bezweifeln seit 2003 nahezu ausnahmslos die Tariffähigkeit der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen
Der Südwestfunk brachte es in der Sendung Report Mainz an die breite Öffentlichkeit: "Wer heute in Deutschland als Leiharbeitnehmer mit der Aussage, ich bin mit einem christlichen Tarifvertrag um meine gesetzlichen Ansprüche geprellt worden, vors Arbeitsgericht zieht, wird, selbst wenn er sich nur vergleicht, deutlich mehr bekommen, als er vorher gehabt hat", so fasst Prof. Schüren, Arbeitsrechtler und Leiharbeitsexperte das Ergebnis nach einer Befragung der Arbeitsgerichte in Deutschland die Situation für LeiharbeitnehmerInnen zusammen.
Zuletzt ließ das Arbeitsgericht Berlin Zweifel daran durchblicken, dass eine Tariffähigkeit der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit, gegeben sei. Dies vor dem Hintergrund, ob hierfür nicht alle an der Tarifgemeinschaft beteiligten Gewerkschaften ihrerseits tariffähig sein müssen, das heißt, über eine so genannte Sozialmächtigkeit verfügen.
Die vollständige Pressemitteilung des SWF finden Sie hier.
Unterhaltsregelung für Stiefkinder im SGB II verfassungswidrig
Das Verwaltungsgericht der freien Hansestadt Bremen hat entschieden, dass die "Unterhaltsregelung" für Stiefkinder im SGB II (§7 Abs.3 Nr.2 SGB II) verfassungswidrig ist. Die Rechtsnorm legt fest, dass das Einkommen und Vermögen des/der Partners/-in eines Elternteils mit Kindern (bis zur Vollendung des 24. Lebensjahrs) zur Bedarfsdeckung eingesetzt werden muss, und diese Personen die "Bedarfsgemeinschaft" bilden. Diese Regel ist strittig, da das BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) keine Rechtsvorschriften für Unterhaltspflichten für Stiefkinder kennt. Das Urteil gibt es hier zum Download.
Rainer Roth : „Kinderarmut fördern mit Hartz IV"

- Hält die Hartz IV-Regelsätze für Kinder für ausreichend: Familienministerin von der Leyen (noch mit alter Frisur)
Hartz IV-Botschaft: Kinder sollen ihr Wachstum einstellen und nicht mehr zur Schule gehen!
Eine kürzlich erschienene Studie gibt an, Deutschland befände sich mit ca. 12 % Kinderarmut in Europa in der Spitzengruppe. Das Ruhrgebiet und Bochum befinden sich allerdings auf dem Niveau der Schlusslichter Polen und Litauen!
Hier der vollständige Aufsatz von Rainer Roth zur Kinderarmut, Absenkung der Regelleistungen für Kinder und der Untätigkeit der politisch Verantwortlichen...
Die halbe Wahrheit der Statistiken der Bundesagentur für Arbeit
Jeden Monat auf's neue wird über den aktuellen Rückgang der Arbeitslosigkeit berichtet und Herr Scholz, Bundesarbeitsminister, SPD spricht schon von Vollbeschäftigung. Sein Vorgänger Ex-Minister Clement, immer noch SPD, z.Zt. als Lobbyist für die Atom- und Energiekonzerne unterwegs, hat allerdings dafür gesorgt, dass die Statistik ordentlich aufpoliert wurde. Rund 50% der Arbeitsuchenden werden erst gar nicht mit gezählt. Selbst die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete im März 2008 von dieser eigentümlichen Darstellung. Maßarbeit e.V. hat sich die Arbeitslosenzahlen für den Kreis Herford genauer angesehen. Hier lesen Sie weiter.
Bundessozialgericht: Abzug für Warmwasser monatlich maximal 6,22 Euro im Singlehaushalt
Wird bei (Gas-) Etagen (Einzel-) Heizungen das Bade-. Dusch- und Küchen-Warmwasser aus der gleichen Quelle bezogen wie das warme Wasser für die Heizkörper, so zieht die ARGE 18 % der Erwärmungskosten ab und erstattet sie auch nicht im Rahmen der Heizkostenerstattung. Das ist nach Auffassung des Bundessozialgerichts rechtswidrig. Hier können Sie die Pressemitteilung der Pressestelle des Bundessozialgerichts einsehen.
Kürzung der Heizkosten ohne vorherigen Hinweis unzulässig
Das Sozialgricht Dortmund hat entschieden, dass die Kürzung der Heizkosten durch die ARGE wegen "unwirtschaftlichem Verhalten" ohne vorherige Belehrung des Hilfeempfängers, dem Mehrverbrauch durch verändertes Heizverhalten abzuhelfen, mit den Bestimmungen des SGB II nicht vereinbar ist. Eine Zusammenfassung der Entscheidung finden Sie hier.
ALG2: Ratenzahlung bei Darlehen für Mietkaution unzulässig
Das Landessozialgericht Hessen urteilte rechtskräftig, dass die Einbehaltung von monatlichen Raten vom Arbeitslosengeld 2 zur Tilgung eines Darlehens für eine Mietkaution nicht vereinbar mit den Vorschriften des SGB II ist. Eine Zusammenfassung des Urteils finden Sie hier.
Viele Absenkungsbescheide nach § 31 SGB II rechtswidrig
Das SGB II nennt in § 31 empfindliche Strafen für ALG-BezieherInnen, sofern gegen Rechtsnormens des SGB II verstoßen wird. Das gilt vor allem für Verstöße gegen die Erwerbsobliegenheiten (Pflicht zu Eigenbemühungen, Pflicht eine Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben, Arbeitsaufnahme usw.). Viele Absenkungsbescheide sind allerdings rechtswidrig. Die Bescheide enthalten rechtliche Fehler und sind somit angreifbar. Daher empfiehlt sich bei der Verhängung von Sanktionen dringend die Überprüfung der Bescheide. Zu prüfen sind z.B.
- ob der Bescheid hinreichend bestimmt ist; d.h. der Bescheid muss eine exakte Nennung des Kürzungsbetrags (keine Eventualitäten) und des Kürzungszeitraumes angeben,
- ob vor dem Erlass des Sanktionsbescheides, der/die ALG2-EmpfängerIn nach der Vorschrift des § 24 SGB X angehört wurde
Sofern Mängel festgestellt wurden, die Sanktion bereits beschieden und das ALG2 gekürzt wurde empfiehlt sich neben dem Widerspruch gegen den Sanktionsbescheid u.U. ein Antrag auf eine einstweilige Anordnung beim Sozialgericht.
Hier sollte außerdem ein Antrag auf aufschiebende Wirkung gestellt werden, bis im Hauptsacheverfahren die Angelegenheit abschließend geklärt wird. Dann wird die Kürzung bis zur endgültigen Klärung aufgehoben.
Betroffene können Ihre Bescheide in der Arbeitslosenberatungsstelle überprüfen lassen und weitere Schritte besprechen.
Eine ausführliche Erläuterung der Verfahrensvorschriften finden Sie hier.
Anrechnung von "Vollkosternährung in stationären Einrichtungen"
Die neue ALG2-VO sieht vor, dass die Versorgung mit Essen und Trinken in stationären Einrichtungen bis auf einen Bagatellbetrag von rund 83,- Euro je Monat auf den Leistungsanspruch von der ARGE angerechnet wird. Den einschlägigen Urteilen der Sozialgerichte und der Empfehlung des Petitionsauschusses des Bundestages ist der Gesetzgeber also nicht gefolgt.
Die rechtlichen Probleme in diesem Zusammenhang bleiben jedoch bestehen. Mehr noch: Durch die Bezeichnung der "geltwerten Sacheinkünfte" als "Einkommen aus selbstständiger Arbeit" müssten eigentlich die üblichen Freibeträge berücksicht werden.
Wieder einmal mehr düfte mit einer Nachbesserung der mit heißer Nadel gefertigten VO gerechnet werden. Hier ein Kommentar von Harald Thomé, Tacheles e.V.. Maßarbeit e.V. empfiehlt, bei Anrechnung auf Grundlage der neuen ALG2-VO, vorerst Widerspruch einzulegen.
Angemessene Kosten der Unterkunft im Kreis Herford
Eine ab dem 1.1.2008 gültige Tabelle, die Auskunft über die angemessenen Kosten der Unterkunft in den Kommunen des Kreises Herford informiert, steht Ihnen hier zur Ansicht zur Verfügung.
Nebenkosten und Heizkosten müssen von der ARGE i.d.R. vollständig übernommen werden, sofern das Produkt aus Kaltmiete je qm und der Wohnfläche den angemessenen Kosten für die Bedarfsgemeinschaft entspricht. Die Hinweise in der Tabelle des Kreises Herford zu den Neben- und Heizkosten sind zu vernachlässigen. Eine Pauschalierung oder Absenkung der Neben- oder Heizkosten bei ansonsten angemessener Kaltmiete ist i.d.R. nicht zulässig.
An dieser Stelle finden Sie in Kürze einen Leitfaden zum Thema "Kosten der Unterkunft" zum Download.
Neue Rechtsverordnung zum SGB II (ALG2-VO)
Tacheles e.V. hat eine synoptische Darstellung der alten und neuen ALG2-VO veröffentlicht, die Sie hier ansehen können.
Zwangsverrentung mit 63 - Info für Betroffene
Neues Gesetz zwingt Arbeitslose in die Rente: Die Regierungskoalition aus CDU und SPD haben sich gegen die Stimmen von "Bündnis 90/ Die Grünen" und "Die Linke" und gegen den Protest von Sozialverbänden und Gewerkschaften auf die Zwangsrente für Arbeitslose ab 63 verständigt. So können Arbeitslose zukünftig mit 63 Jahren zwangsweise in die Altersrente gezwungen werden und müssen Abschläge hinnehmen. Hier finden Sie ein Flugblatt zum Thema "Zwangsverrentung" der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosenarbeit (KOS) zum Download.
Weitere ausführliche Informationen zur rechtlichen Gegenwehr, Tipps und Hinweise zum Thema Zwangsverrentung" finden Sie hier.
Verzögertes Gesetzgebungsverfahren benachteiligt Betroffene, deren Arbeitslosengeld I-Anspruch Anfang 2008 endet
Die Bundesregierung hat sich darauf geeinigt, die Arbeitslosengeld I-Bezugsdauer für über 50jährige Arbeitslose zu verlängern. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde am 14. Dezember 2007 vom Kabinett gebilligt, muss aber noch vom Bundestag beschlossen werden. Eine Verabschiedung ist frühestens Mitte Februar 2008 zu erwarten. Das Gesetz könnte dann zum 01. März 2008 in Kraft treten.
Der Gesetzentwurf sieht eine längere Anspruchsdauer auf Arbeitslosengeld I (Alg I) für ältere Arbeitslose vor. Nach dem Willen des Kabinetts soll diesen Personen nach Verabschiedung des Gesetzes rückwirkend das verlängerte Alg I gewährt werden.
Die rückwirkende Gewährung der Versicherungsleistung Alg I wirft aber aus juristischer Sicht und in Bezug auf die Praxis der Leistungsgewährung viele Probleme auf. Denn nach dem Ablauf des Alg I-Anspruchs rutschen Erwerbslose in die Fürsorgeleistung Arbeitslosengeld II (Alg II) oder sie fallen ganz aus dem Leistungsbezug heraus.
Damit die Betroffenen auch tatsächlich rückwirkend ihren Anspruch auf Alg I geltend machen können, sollten sie unbedingt Vorkehrungen treffen. Maßarbeit e.V. weist auf die Fallstricke des Verfahrens und präventive Schritte hin mit einer Information für Betroffene, die Sie hier herunter laden können.
(Quelle: Tacheles e.V.)
Die Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosenarbeit (KOS) stellt vielfältige Rechtsinformationen und hilfreiche Dokumente (u.a. Musterwiderspruch) zur Verfügung, sollten Sie z.B. aufgefordert werden, trotz der zu erwartenden Verlängerung der ALG1 Bezugsdauer, einen Rentenantrag zu stellen.
Maßarbeit e.V.: Spendenaktion für Ausbildung auf dem Herforder Wehnachtsmarkt
Mein größter Wunsch zu Weihnachten: Ein Ausbildungsplatz!
Das dürfte auch dieses Jahr für viele junge Menschen im Kreis Herford wieder Thema Nr.1 gewesen sein. Trotz aller öffentlichen Verlautbarungen der Bundesagentur für Arbeit, die von einer deutlichen Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt spricht, bleibt die Situation für Jugendliche im Kreis Herford sehr schwierig.
Spenden für die dritte Verbundausbildungsstelle bei Maßarbeit e.V.
Ganz besonders schwer haben es so genannte "Altbewerber", die bereits längerer Zeit nach einer passenden Ausbildungsstelle suchen und bisher nicht fündig geworden sind. Maßarbeit e.V. will zum 1.8.2008 eine weitere Verbundausbildungsstelle in Kooperation mit der Ínitiative Wirtschaftsstandort Kreis Herford einrichten. Die während des Weihnachtslichtes gesammelten Spenden werden vollständig für die Finanzierung der Ausbildungsstelle verwendet.
Malaktion für Kinder
Viele Bürger und Bürgerinnen haben während des Herforder Weihnachtsmarktes "Weihnachtslicht" dafür gespendet. Auf dem Neuen Markt war Maßarbeit e.V. mit einem eigenen Stand vertreten.
Für Kinder gab es die Malaktion "Sternenmaler". Viele Kinder nutzten die Aktion dazu ihren "eignen Weihnachtsstern" künstlerisch farblich zu gestalten und den heimischen Weihnachtsbaum zu verschönern.
Maßarbeit macht Sie mobil!
In Kooperation mit der ARGE Herford bietet Maßarbeit e.V. ALG 2-Berechtigten einen neuen Service zur Verbesserung der individuellen Mobilität an. Droht z.B. nach erfolgreicher Arbeitsplatzsuche die Arbeitsaufnahme oder die Teilnahme an einem Qualifizierungs- oder Beschäftigungsangebot zu scheitern, weil der ÖPNV keine passende Verbindung bereit hält, kann die ARGE Herford die Bereitstellung eines Motorrollers oder Mofa-Rollers fördern.
Maßarbeit e.V. hält in der Regel Motorroller und Mofa-Roller zur sofortigen Verfügung bereit und bietet die Opionen "Mietkauf" oder "Entleih" an. AnsprechpartnerInnen sind die Fallmanager/-innen und Arbeitsvermittler/-innen der ARGE Herford.
Weitere Informationen erhalten Sie von unserer Mitarbeiterin Frau Irina Kornelsen, Telefon: 05221-1775-81
Hier finden Sie eine Infobroschüre zum Download.
Stadt Herford: Schulmaterialienfond kommt!
CDU und Bündnis 90/ Grüne haben sich auf den Haushalt für das Jahr 2008 verständigt. Dabei profitieren auch Kinder und Eltern: Die Kindergartenbeiträge sollen im Vergleich zum Jahr 2007 um 50% abgesenkt werden. Herfords Schulen erhalten 40.000 Euro und für Kinder aus einkommenschwachen Familien richtet die Stadt ein Schulmaterialfonds ein.
Es ist ein Zuschuss in Höhe von 50,- Euro je Kind bei Einschulung und jeweils beim Wechsel in das 5. und 11.Schujahr vorgesehen. Hier geht's zum Artikel der NW vom 29.11.2007.
Zukunft des Arbeitslosenberatung und des Arbeitslosenzentrums
Am 21.11.2007 wurde der von Maßarbeit e.V. dem Kreis Herford vorgelegten Antrag über eine kommunale Förderung ab dem 1.10.1008 im Sozialausschuss des Kreises Herford erörtert und anschließend zur weiteren Beratung in den Fraktionen verwiesen.... (weiter)
Zukunft des Arbeitslosenzentrums und der -beratungsstelle Thema im Sozial- und Gesundheitsausschuss des Kreises Herford
Die Landesregierung NRW, vertreten durch Arbeitsminister Karl-Josef Laumann, CDU, will die Förderung der Arbeitslosenberatungsstellen und Arbeitslosenzentren in NRW zum 30.9.2008 einstellen (mehr...). Davon wären auch die Arbeitslosenberatungsstelle und das Arbeitslosenzentrum im Kreis Herford betroffen.
Zur Klärung und Sicherung der Perspektive der 1982 gegründeten unabhängigen Beratungs- und Anlaufstellen für Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte BürgerInnen im Kreis Herford, legte Maßarbeit e.V. dem Kreis Herford im Oktober 2007 einen Förderantrag vor.
Die Beratung des Förderantrags beginnt im Sozial- und Gesundheitsausschuss am 21.11.2007. Der Förderantrag kann hier eingesehen werden.
Kostenloser Schwimmkurs für Kinder im H2O!
Der Verein Karlsson e.V. bietet ab dem 13.11.2007 immer dienstags im Hallenbad H2O in Herford um 19.00 Uhr einen kostenlosen Schwimmkurs für Kinder einkommensschwacher Familien an. Es sind noch Plätze frei.
Interessierte Eltern und Kinder können sich bei Frau La Mura, Tel. 0521-9141818 melden oder eine Mail senden an: info@karlsson-ev.de
Arbeitsmarktpolitischer Dialog im Kirchenkreis Herford
"Niemand soll unter die Räder kommen", mit diesem Bonhöfer-Zitat eröffnete Holger Kasfeld, Sozialpfarrer im Kirchenkreis Herford und Vorstandsvorsitzender von Maßarbeit e.V. am 2.11.2007 den Arbeitsmarktpolitischen Dialog zum Thema "Langzeitarbeitslosigkeit im Kreis Herford". Das Zitat war der Leitgedanke der Fachveranstaltung zu der Maßarbeit e.V. und das Sozialpfarramt der Ev. Kirche Gäste aus Politik, Verwaltung, der Wohlfahrtsverbände, der Kirchen und andere Interessierte eingeladen hatten.
Mit Fachbeiträgen wurde über das Thema "Langzeitarbeitslosigkeit im Kreis Herford" und die weitreichenden Folgen für Betroffene sowie den Unterstützungsbedarf für diese Personengruppe im Kreis Herford informiert.
Eine Dokumentation der Fachbeiträge und Statements (u. a. von Dr. Gert Beelmann, Sozialwissenschaftler, Marcus Tarrach, Mitarbeiter ARGE Herford, Norbert Burmann, Geschäftsführer ARGE Herford zum Download finden Sie hier.
25 Jahre Arbeitslosenzentrum Herford
Maßarbeit e.V. und das Stadttheater Herford präsentieren:
Der gute Mensch von Sezuan von Bert Brecht, am 18.9.2007, 19 Uhr
Drei Götter wandern durch die Welt. Sie müssen wenigstens einen wahrhaft guten Menschen finden, um ihre Existenz und die der göttlichen Gebote zu rechtfertigen. Nur die Dirne Shen Te aus der Stadt Sezuan scheint ihren Bedingungen zu entsprechen. So verschaffen sie dem armen Mädchen einen Tabakladen, dessen Gewinn hinfort den Armen zugute kommen soll, wenn es nach Shen Tes Willen geht. Sie ist zu gut, deswegen verkleidet sie sich als ihr Vetter, der mit den Bittstellern kein Pardon kennt. Die Armen fühlen sich nun ihrer Wohltäterin beraubt und klagen den Vetter des Mordes an. In der Gerichtsverhandlung sieht Shen Te sich den Göttern gegenüber.
Brecht beschreibt in dem im Exil geschriebenen Stück den Mechanismus einer Gesellschaft, die das Individuum in der Zwickmühle von Moral und Geschäft, Liebe und Betriebswirtschaft, Gefühl und Rationalität hält. Damals funktionierte die kapitalistische Gesellschaft, indem sie inhumane Arbeitsplätze schuf, heute, indem sie humane Arbeitsplätze abschafft. Scheinbar ist es nicht möglich, gut zu sein und doch menschenwürdig zu leben.
Eine Kooperationsveranstaltung des Stadttheaters Herford und „Maßarbeit e.V.“ – Soziale Agentur für Arbeit / Arbeitslosenzentrum in Herford anlässlich der Öffnung des Arbeitslosenzentrums Herford vor 25 Jahren im Jahr 1982.
Einführung: Holger Kasfeld, Pfarrer und Vorstand Maßarbeit e.V.
Karten gibt's online oder bei Maßarbeit e.V.
Maßarbeit e.V. bittet Sie vor und nach der Aufführung um Ihre Spende zur Einrichtung zusätzlicher Ausbildungsstellen für arbeitslose Jugendliche bei Maßarbeit e.V.!
Arbeitslosenberatung Bochum: SPD und Grüne beschließen kommunale Förderung ab 2008!
Eine unabhängige Arbeitslosenberatungsstelle in Trägerschaft der Ev. Kirche in der Stadt Bochum wird ab 2008 von der Stadt Bochum gefördert. Das beschloss der Sozial- und Gesundheitsausschuss auf Antrag der Fraktionen von Bündnis 90/ Die Grünen und der SPD am 4.9.2007 in seiner Sitzung.
Mit der zukünftigen Förderung kann das Angebot sogar noch ausgeweitet werden. 100.000 Euro werden jährlich, zunächst bis zum Jahr 2010 bereitgestellt.
Hier finden Sie eine Pressemitteilung von Bündnis 90/ Die Grünen, Kreisverband Bochum sowie ein Bericht der Linkspartei über den Beschluss.
Frühzeitige Arbeitsuchendmeldung jetzt auch per Telefon!
Arbeitnehmer/ -innen müssen mindestens 3 Monate vor Ablauf der Arbeitsvertragsdauer (bei befristeten Arbeitsverträgen oder überbetrieblicher Ausbildung) oder innerhalb von 3 Tagen nach Zugang des Kündigungsanschreibens (sofern die Kündigungsfrist unterhalb von 3 Monaten liegt) arbeitsuchend melden.
Diese frühzeitige Arbeitsuchendmeldung kann jetzt auch per Telefon erledigt werden. Die Bundesagentur für Arbeit schaltet eine Servicenummer:
01801-555111 (3,9ct. /Min. aus dem Netz der Telekom).
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.
Otto-Hahn-Realschule und Maßarbeit e.V. gestalten "Talkshow" auf der DGB-Kundgebung zum 1. Mai
SchülervertreterInnen der Otto-Hahn-Realschule und der Hauptschule Meierfeld (Elverdissen) bereiteten gemeinsam mit Simone Preu, Lehrerin an der OHS und Frank Riedel, Mitarbeiter der Arbeitslosenberatungsstelle von Maßarbeit e.V., eine Veranstaltung zum Thema "Ausbildungsplatzsituation für Jugendliche und junge Erwachsene im Kreis Herford" vor. (mehr...)
Dokumente zum Thema:
Alarm für Bildung und Ausbildung...

- Das Ausbildungsplatzangebot im Kreis Herford ist unzureichend. Schulische Ausbildungsgänge sollen die Lücke stopfen. Die Kapazitäten der Berufskollegs sind erschöpft. Ersatzlösungen statt fundierter Ausbildung. Das waren die Themen der Schüler/ -innen. Hier gehts zum Livemitschnitt (bitte auf's Bild klicken!)
NRW- Minister Laumann will Förderung der Arbeitslosenberatungsstellen und Arbeitslosenzentren in NRW ab 1.10.2008 einstellen
KoQua-Flex - Ein Qualifizierungsangebot für ALG2-EmpfängerInnen in Kooperation mit heimischen Betrieben
In Kooperation mit heimischen Betrieben aus Handwerk, Gewerbe und Dienstleistung wurde das individuelle Qualifizierungsangebot KoQua-Flex entwickelt. TeilnehmerInnen werden am zukünftigen Arbeitsplatz im Betrieb qualifiziert und eingearbeitet. Qualifizierungsbedarfe werden individuell ermittelt. Maßarbeit e.V. kooperiert zur Umsetzung des Angebots mit inzwischen mehr als 30 Gewerbebetrieben in den Kreisen Herford und Minden-Lübbecke.
Fallmanager/-innen und Arbeitsvermittler/ -innen der ARGE Herford oder Herr Dierk Lichtenberg, Mitarbeiter KoQua-Flex (Telefon 05221-924290) informieren Sie gern.
Bitte beachten Sie, dass eine Zuweisung durch die ARGE erforderlich ist.










